QS-Audit – messen, was eigentlich nicht messbar ist

In diesem Artikel wird ein Vorschlag beschrieben, wie ein QS-Audit zur Bewertung von Qualitätsmerkmalen unter Verwendung von Doodle durchgeführt werden kann. Durch ein derartiges QS-Audit lassen sich auch die nicht funktionalen Anwenderforderungen messbar machen.

 

 Die Qualität eines IT-Systems kann anhand der Qualitätskriterien (siehe Teil 3, Teil 4 und Teil 5 des Workshops zur Erstellungen eines QS-Handbuchs nach V-Modell XT) :

  • Funktionalität
  • Zuverlässigkeit
  • Benutzbarkeit
  • Effizienz
  • Wartbarkeit
  • Portabilität

beurteilt werden.

Dies erfolgt durch den sog. QS-Audit nach DIN ISO 9126, einer Umfrage, bei der das Testteam und externe Prüfer ihre subjektive Meinung zu den einzelnen Qualitätskriterien äußern. Dabei werden sie durch die Qualitätsindikatoren geführt, die als Checkpunkte dazu dienen, dass jedes Qualitätskriterium einheitlich geprüft wird. Das unten stehende Beispiel kann hier beliebig mit Leitfragen (=Qualitätsindikator) erweitert werden.

Dazu wird z.B. bei dem Qualitätskriterium „Zuverlässigkeit“ zugeordneten Qualitätsindikator „Das System stürzt nicht ab.“ ein hier zu hinterlegender Link in der Spalte „Umfrage“ angeklickt. Es öffnet sich eine separate Umfrage auf www.doodle.com bei der der Prüfer seinen Namen und seine Meinung vermerkt.

Dies kann während oder nach dem Test sehr schnell ausgefüllt werden, da hier nur die einzelnene Bewertungen in Doodle angeklickt werden müssen. Als Bewertungen verwende ich:

  • – –
  • 0
  • +
  • + +

Als Ergebnis erhält man den QS-Status des geprüften Releases. So werden auch nicht funktionale Anwenderforderungen und somit die Softwarequalität messbar. Es können natürlich auch Contentmanagement-Systeme wie Drupal oder WordPress für Seiteninterne Umfragen verwendet werden.

Beispiel (mit funktionierender Umfrage unter A) Funktionalität 1. Punkt)

Release XY
Qualitätskriterien Umfrage
A) Funktionalität
1. Die Funktionalitäten liefern die vereinbarten Ergebnisse. Beispiel
2. Die Funktionen eignen sich zur Erledigung der spezifischen Aufgaben. Link einfügen
3. Die internen und externen Schnittstellen zu anderen Systemen funktionieren.  Link einfügen
4. Das System erfüllt die Normen (z.B. ISO-Normen) und gesetzlichen Bestimmungen.  Link einfügen
5. Die Sicherheit ggü. unberechtigten Zugriffen ist gegeben.  Link einfügen
B) Zuverlässigkeit
1.Das System stürzt nicht ab.  Link einfügen
2. Das System wird durch fehlerhafte Eingaben nicht beeinträchtigt. Link einfügen
3. Bei einem Systemabsturz oder anderen Fehlerfall lässt sich das vorherige Leistungsniveau leicht wiederherstellen. Link einfügen
C) Benutzbarkeit
1. Das Programm ist für den Benutzer leicht verständlich und lässt sich leicht erlernen.  Link einfügen
2. Das System ist bedienungsfreundlich.  Link einfügen
D) Effizienz
Das Programm reagiert in angemessener Zeit.  Link einfügen
E) Wartbarkeit
Änderungen lassen sich ohne großen Aufwand prüfen.  Link einfügen

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