Blackboxtest vs. Whiteboxtest vs. Greyboxtest

In diesen Artikel werden die wichtigen Unterschiede zwischen Blackbox-, Whitebox- und Greyboxtest beschrieben.

 

Blackboxtest

Bei einem Blackboxtest werden vor allem die Schnittstellen eines Systems auf die Erfüllung der zuvor definierten Anforderungen getestet, indem das System als Ganzes getestet wird. Das System wird deshalb als Blackbox bezeichnet, bei dem nur die Schnittstellen zur Außenwelt relevant sind, nicht der Ablauf innerhalb des Systems selbst. Als Blackboxtest können verschiedene Vorgehen zusammengefasst werden, zum Beispiel das Äquivalenzziffernverfahren bei dem die Testfälle zu disjunktiven Äquivalenzklassen gegliedert werden.

Whiteboxtest

Das Vorgehen setzt an einem ähnlichen Punkt an, wie bei den sonstigen analytischen Maßnahmen beschrieben. Im Whiteboxtest werden anhand von Anweisungen, Zweigen und Bedingungen im Quellcode Testfälle definiert. Es kann z.B. die Anweisungsüberdeckung geprüft werden. Dazu wird die Anzahl der besuchten Knoten mit der Anzahl der totalen Knoten verglichen. Ansatzpunkt beim Whiteboxtest ist der implementierte und vorliegende Softwarecode. Deshalb wird er Logic-Driven bezeichnet, es sind Kenntnisse über die innere Struktur notwendig. Neben dem Finden von Fehlern können diese im Whiteboxtest auch lokalisiert werden.

Greyboxtest

Der Greyboxtest wird eingesetzt, wenn einzelne Klassen schrittweise zu Softwareeinheiten zusammengeführt werden. Hierbei werden die neu hinzukommenden Klassen getestet, um festzustellen, ob sie mit den bestehenden Klassen zusammen funktionieren bei einer Integration. Bei einem Greyboxtest können in grundsätzlichen Blackboxtests Teile des Codes berücksichtigt werden, oder in Whiteboxtests Bestandteile des Programmcodes als Blackbox behandelt werden, weil sie schon in früheren Tests detailliert überprüft wurden.

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